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Was ist Logotherapie?

Logotherapie ist nicht mit »Logopädie« (Sprachheilkunde) zu verwechseln. Die Logotherapie und Existenzanalyse (L-EA) ist eine Interventionsform, eine „sinnzentrierte Psychotherapie“ (Frankl) an der Schnittstelle von Psychologie, Philosophie und Medizin, die sowohl im therapeutischen wie beraterischen Kontext ihren Einsatz findet. Ursprünglich als Gegenentwurf zu der noch jungen wissenschaftlichen Beschäftigung mit der menschlichen Psyche in den 1930ern Jahren entwickelt, erfreut sich die L-EA des Wiener Psychiaters und Arztphilosophen Viktor E. Frankls (1905–1997) neben dem klassischen Setting der Psychotherapie in den letzten Jahrzehnten auch in Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung, Prävention und Krisenintervention sowie in der Begleitung von Menschen, die „an der Grenze“ wandern, wachsender Beliebtheit und Wertschätzung.

Ob in der Begleitung von Menschen in herausfordernden Lebenssituationen, beruflichen oder privaten Umbruchsituationen, sinnkritischen Lebenslagen oder bereits präventiv – der ressourcenorientierte, wertfokussierte Blick der L-EA bietet einen, den „Sinn für mich“ und den „Sinn für uns“ ernstnehmenden Perspektivwechsel auf Mensch, Situation und Gesellschaft.

Der Mensch, so die Überzeugung der L-EA, ist grundsätzlich frei zu Entscheidung und Wahl der eigenen Haltung – und kann so Stellung nehmen zu den charakterlichen, körperlichen, psychischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen, mit denen wir alle konfrontiert sind. Er ist aber für seine Stellungnahme auch verantwortlich. Freiheit und Verantwortung verstehen wir in der Logotherapie als Grundartikulationen des Geistes, so ähnlich wie das Einatmen und Ausatmen.

Vieles vermögen wir nicht zu ändern. Im logotherapeutischen Gespräch werden wir angestoßen, neu zu denken und zu empfinden, um frei und mutig zu beginnen, uns zu lösen vom Verharren in der Betrachtung des Problems, und von dem, was uns sinnwidrig begrenzt. Im gemeinsamen Denken und im Miteinander-Erfühlen werden neue Perspektiven gewonnen, sinn- und werteorientierte Visionen erarbeitet: Wo soll es noch hingehen? Was kann, was darf noch kommen? Bei der Beantwortung dieser Fragen hilft dem einzelnen Menschen sein Gewissen als „Sinn-Organ“ (Frankl). So wird der Mensch empfinden lernen, dass ihn nicht nur „die tragische Trias“ – Leid, Schuld und Tod – herausfordert. Es wird ihm aufgehen, dass auch „das heitere Trio“ – Freude, Dankbarkeit und Humor – in seinem Leben präsent ist, ihn einladend, sich aus seinen Bedrängnissen zu entwinden, und das Positivum seines Lebens bewusster zu erfühlen.

Die Lust am Erdenken und am Empfinden-Lernen neuer Möglichkeiten begleitet die zentrale Suchbewegung nach dem konkreten Sinn. Damit verbunden ist die lernbereite Offenheit gegenüber je neuen Sinnmöglichkeiten, und alternativen – Werte anvisierenden – Handlungsstrategien.

Die L-EA als eine das Geistige im Menschen ansprechende Interventionsform bejaht die Angewiesenheit des Menschen auf Sinn und Werte, ohne einer „religiös geprägten Weltanschauung“ verpflichtet zu sein. Gleichwohl hält sie „die Tür zur Transzendenz“ (Frankl) offen.

Mit Blick auf die Anerkennung der Logotherapie (auf der Ebene der gesetzlichen Krankenkassen) darf mit Univ.-Prof. Dr. Jürgen Kriz gesagt werden: Es sei im deutschen Gesundheitssystem mehr als skandalös zu betrachten, wenn Gesundheitsbürokraten humanistische Ansätze der Psychotherapie – und somit eine gewünschte und notwendige Pluralität der Psychotherapien – abwürgen und abdrängen (vgl. Jürgen Kriz, Die Notwendigkeit einer sinnorientierten humanistischen Perspektive im Spektrum heutiger Psychotherapie-Diskurse. In: Existenz und Logos 15/2007, S. 45f.). In Österreich und in der Schweiz, um nur zwei Beispiele zu nennen, ist die Logotherapie seit Jahren schon anerkannt. Es gibt Gründe zur Hoffnung, dass sie in absehbarer Zeit auch in Deutschland die ihr zustehende Anerkennung (durch die gesetzlichen Krankenkassen) bekommt, zumindest im Bereich der Krisen-Prävention.

In diese Richtung arbeitet die DGLE seit Jahren, siehe: www.logotherapie-gesellschaft.de und siehe auch: Otto Zsok, Der weiter wirkende Wille zum Sinn. Eine kurze Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (DGLE) (1982–2015). Gießen: Psychosozial Verlag 2016.

Viktor Emil Frankl (1905 — 1997)

Viktor E. Frankl, Dr. med. Dr. phil., Wiener Psychiater, Neurologe und Arztphilosoph, hat nach Freud und Adler die sog. »Dritte Wiener Richtung« der Psycho-therapie begründet: Die Logotherapie und Existenzanalyse.

Wörtlich schrieb Frankl: »Der Wille zum Sinn ist ein ausgesprochenes Therapeutikum. Seine Erweckung ist das Einzige, das dem Menschen von heute über das existentielle Vakuum hinwegzuhelfen vermöchte. Der Logotherapie als einer Therapie vom Logos, und das heißt: vom Sinn her, geht es um den personalen und konkreten Lebenssinn, dessen Erfüllung jedem einzelnen abverlangt und aufgetragen ist.« (Viktor Frankl, Der leidende Mensch, Bern: Hans Huber Verlag 1996, S. 25.)

 

Kurzbiografie Frankl

Frankl, Überlebender von vier Konzentrationslagern, war Humanist, der, in der jüdischen Weisheitstradition wurzelnd, im Menschen das sinnsuchende Wesen erkannte. Für ihn ist der Wille zum Sinn der ursprüngliche Beweggrund und Motivation des Menschen. Die Ebene der Sinnfindung sei höher anzusiedeln als die Befriedigung von Lust- und Machtbedürfnissen, lehrte Frankl schon vor dem Zweiten Weltkrieg.

Nach 1945 war er Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik sowie Professor an der Universität Wien und später an der Universität von San Diego in Kalifornien. Die amerikanische Psychiatriegesellschaft verlieh Frankl als erstem nichtamerikanischen Psychiater den Oskar-Pfister-Preis. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften wählte ihn zu ihrem Ehrenmitglied.

Seine 32 Bücher sind in 30 Sprachen erschienen, einschließlich der japanischen, chinesischen, koreanischen und russischen. Sein bekanntestes Werk: »…trotzdem ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager« wurde mehrmals zum besten Buch des Jahres gewählt und allein in den USA in über neun Millionen Exemplaren verkauft. Frankl beschreibt darin seine persönlichen Erfahrungen in den verschiedenen Konzentrationslagern: in Theresienstadt, Auschwitz, Dachau und Türkheim.

Schon dem Medizinstudenten Frankl fiel immer wieder auf, zunächst bei Freud, dann bei Adler, und auch bei sich selbst: Professoren und Buchautoren beschäftigen sich derart intensiv mit nur einem bestimmten Aspekt des Menschen, dass sie ihn gar nicht mehr als ganzheitliches Wesen – nicht mehr als Subjekt und Person – sahen.

Sie reduzierten ihn auf Körpergewebe, das nur durch Triebe gesteuert ist (Biologismus), auf ein psychisches, nur von seinen Bedürfnissen beherrschtes Wesen (Psychologismus) oder auf ein soziales, nur durch Konkurrenzstreben gesteuertes Wesen (Soziologismus).

Der alte 90-jährige Frankl äußerte: Er habe seine primäre Berufung darin erkannt, reduktionistische Psychotherapien und Psychologien zu überwinden, und vor allem die Versuchung des Psychologismus zurückzuweisen. Darum habe er die Logotherapie und Existenzanalyse kreiert, ohne dass er gesicherte Ergebnisse anderer Schulen leugnete.

Viktor Frankl starb am 2. September 1997 in Wien. Als ein »psychotherapeutischer Prophet« bleibt er als leuchtende Gestalt des Humanismus und ist für viele ein Mann, der für bleibende Werte eingetreten und insofern ein großes Vorbild ist.

Über die von ihm begründete Logotherapie und Existenzanalyse sind in rund 20 Sprachen mehrere hundert Bücher verschiedener Autoren sowie zahlreiche Dissertationen erschienen.

Viktor Frankls namhafte Schülerin, Dr. habil. Elisabeth Lukas allein hat mehr als 170 logotherapeutische Bücher geschrieben (viele davon wurden in 17 Sprachen übersetzt). Ihre Bücher haben wesentlich zur Ausbreitung der Logotherapie in der ganzen Welt beigetragen.

Weitere Informationen zu Frankl - Links

Essenz, Methoden & 10 Gebote der Logotherapie

Nach einer Schülerschaft bei Freud, dann bei Adler, sprach der Medizinstudent V. Frankl 1926 das erste Mal von einer Logotherapie. Er meinte damit eine Therapie vom Geistigen (Lo­gos) her. Logos als Inbegriff von Geist, Grund und Sinn schien Frankl damals intuitiv als die pas­sende Bezeichnung für eine sinnzentrierte Psychotherapie. 1933 verwendete er auch das Wort Existenzanalyse. Er meinte damit eine Therapie auf Geistiges (Existenz) hin. Im Wort Existenz, – entnommen aus der Existenzphilosophie von S. Kierkegaard, K. Jaspers und M. Heidegger, – er­kannte Frankl den adäquaten Terminus für die spezifische Seinsweise des Menschen in der Welt: als Selbstbesinnung auf die Freiheit und Verantwortung, und als Selbstbesinnung auf ein Sein-können angesichts von Möglichkeiten. Existenzanalyse bedeutet Erhellung und Hilfe beim Auffinden jener Werte, die der einzelne in seinem konkreten Lebensschicksal realisieren kann.

 

Essenz der Logotherapie & Existenzanalyse

Beide Bezeichnungen beinhalten sowohl einen Theoriekern als auch eine Praxis. Verbunden werden sie durch das Menschenbild. Demnach erweist sich das Geistige als eine sui generis [durch sich und in sich bestehende] Dimension im Menschen: Als Leib-Seele-Geist-Einheit und Ganzheit strebt der Mensch ursprünglich nach Sinnerfüllung. Darum ist der Wille zum Sinn seine primäre Motivation. Die Ebene der Sinnfindung ist höher anzusiedeln als die Ebene der Bedürfnisse nach Macht, Lust und Anerkennung. Grundbestimmungen eines geistigen Wesens, wie immer es psychophysisch geschaffen ist, sind diese: seine existentielle Entbundenheit vom Organischen, seine Freiheit, seine Ablösbarkeit, sein Distanzhalten-Können vom Organischen und auch von seiner eigenen triebhaften Intelligenz. Weiterhin: Sammlung (Zentrierung), Selbstbewusstsein und Sachlichkeit, aber auch schöpferisches Denken, Wollenkönnen von Sinn und Werten, Erfühlenkönnen der Güte, der Liebe, der Seligkeit, des Seelenfriedens, aber auch der Reue, der Ehrfurcht, des Staunens und der freien Entscheidung. Darüber hinaus Humor, Lachenkönnen (auch über sich selbst), Gewissen, Kontemplation und Beziehung zur Transzendenz (in Anlehnung an Max Scheler formuliert). Später wird Frankl sagen: All das und noch mehr sei in der Sphäre der geistig-personalen Existenz – und nicht im Bereich des Psychophysikums – zu finden. Zum ganzen Menschen gehöre, neben Leib und Psyche, das Noetische, das eigenständig Geistige wesentlich dazu. In seinen zehn Thesen über die Person entfaltete Frankl 1950 Kernelemente seines Menschenbildes. Er sagte, die Person sei:

(1) Ein Individuum (etwas Unteilbares); (2) in-summabile (unverschmelzbar); (3) ein absolutes Novum; (4) geistig; (5) existentiell (gehört nicht der Faktizität an wie die Knochen im Körper); (6) ichhaft (keineswegs von den Trieben, vom Es herleitbar); (7) Einheit und Ganzheit stiftende, begründende und gewährleistende Instanz; (8) dynamisch (fähig, sich vom Psychophysikum zu distanzieren); (9) hat eigene Welt und (10) begreift sich selbst letztlich von der Transzendenz her.

Dieses Menschenbild macht die Essenz der Logotherapie aus. In Kurzformeln ausgedrückt, ist Mensch-Sein: »Leib-Seele-Geist-Einheit und Ganzheit«; auch »unitas multiplex« (Thomas von Aquin); auch »ontologische Differenz in anthropologischer Einheit« (Frankl), oder auch psychophysisches Dasein und geistig-personale Existenz unter Lenkung des Geistes motiviert durch den ursprünglichen Willen zum Sinn und mit Bezugnahme auf den Logos, Ethos und Eros.

Bildhaft formuliert:
So wie im gesprochenen Wort, der Klang und der Sinn vereint sind, so sind im Menschen »Körper-Seele-Geist« ver-ein-t, wobei der Geist, als lenkende dynamis, als gestaltende, die Werte erfühlende und stellungnehmende »Instanz« (als machtvolle Gegenwart und wirkende Kraft) den Störungen des Psychophysikums – z.B. den Ängsten und Depressionen – sich entgegenstemmen, sich mit ihnen auseinandersetzen und das Krankheitsgeschehen mitformen kann. Der Geist, so Frankl, kann trotzen (»Trotzmacht des Geistes«), Widerstand leisten, sich abgrenzen, aber auch sich fügen dort, wo z.B. eine schwere Psychose die geistige Person so sehr einmauert, dass der Umgang mit der Psychose auf eine Akzeptanz, auf eine Aussöhnung hinausläuft.

Als ein auf seine ärztliche Herkunft sich ausdrücklich berufender Psychotherapeut weiß Frankl sehr wohl von den Eigengesetzlichkeiten des Biologischen und des Psychophysikums überhaupt. Es ist ihm durchaus bewusst, dass auch eine rein sinnorientierte Einstellung nicht immer die durchschlagende Kraft von Naturgesetzen überwinden kann. Frankl kennt die Ohnmacht des Geistes, der geistigen Person in einem durch Krankheit gekennzeichneten Psychophysikum.

Er kennt aber auch einen »Willen zum letzten Sinn« und dieser sei, so Frankl, ein »Über-Sinn«: eine die physisch-kosmische Welt übersteigende transzendente Sinndimension, die alles physisch-sinnlich Fassbare übersteigt und überwölbt. Der Über-Sinn ist dem Zugriff des Verstandes entzogen. Erfahren und erleben kann ihn der Mensch dennoch durch ein ahnendes Hinauslangen, im Glauben und aus der ihm ureigenen Wertfühligkeit des Herzens; denn, so Frankl, das Gefühl des Herzens könne viel feinfühliger sein als der Verstand scharfsinnig. Der Sinnglaube ist für Frankl eine Gegebenheit, ein ahnendes, durchfühltes Vorwissen um den Sinn in der Welt, an den letztlich jeder Mensch – explizit oder implizit – glaubt. Ebenso kann der einzelne an den »letzten Sinn« dieser kosmischen Welt nur glauben, wobei hier das Wort »Glaube« als die höchste Lebens- und Selbstbejahungskraft der geistigen Person selbst gemeint ist.

Den Logos in die Psychotherapie einbeziehen, heißt:

»Bei den Problemen, die dich quälen, schau hin auf jene nicht machbare, sondern zu entdeckende Sinnmöglichkeit, deren Verwirklichung dich weiterbringt. Es gibt einen transsubjektiven Sinn, der dich in der Krise angeht und deine besten Kräfte herausfordert. Mache ihn wahr und du wirst ein Stück weit Heilung erfahren. Du bist auf einen Sinn bezogen!«

Die Existenz in die Psychotherapie einbeziehen, heißt:

»Du bist frei und auch verantwortlich für die Art und Weise, wie du deine Krise gestaltest. Deine Existenz ist nicht so wie das Vorhandensein eines Baumes oder eines Steins, sondern sie ist geistige Existenz, die sich expliziert, entfaltet, sich aufrollt und (weitgehend) frei verhalten kann – trotz schicksalhafter Faktoren. Deine geistige Verantwortung kannst du auf niemanden abwälzen! Also gestalte und bestimme deine Situation mit nach einer Trennung, in der Krankheit, in der Zeit der Arbeitslosigkeit, nach einem schweren Schicksalsschlag. Denn du bist nicht Opfer, sondern Mitformer und Mitgestalter deines Lebens!«

Fazit: Sowohl die Lebensqualität als auch der Gesundungsprozess wird in hohem Maße durch denn Sinnglauben unterstützt. Dieser schließt ein, dass der Mensch nicht aus purem Zufall da ist; dass er bedeutsam ist; dass er selbst in seiner Unverwechselbarkeit urgewollt, von Anfang an geliebt und bejaht und in seinem tiefsten Innersten heil ist: »Ich im Licht«. (Vgl. Otto Zsok [Hr.], Logotherapie in Aktion. München: Kösel Verlag 2002).

Methoden der Logotherapie & Existenzanalyse

Paradoxe Intention, Dereflexion, Einstellungsmodulation (nach Lukas), Einstellungsänderung (nach Hadinger), sinnzentrierte Familientherapie, Technik des gemeinsamen Nenners, sokratischer Dialog, Biographie-Arbeit, personale Existenzanalyse (nach Längle), Sinnwahrnehmungstraining (nach Lukas), Sinnerfassungsmethode (nach Längle), das dichte Gespräch, imaginative Methoden, Wertimagination (nach Böschemeyer), Was-wäre-wenn-Frage, Willenstraining und einiges mehr. (vgl. Karlheinz Biller und Maria de Lourdes Stiegeler: Wörterbuch der Logotherapie und Existenzanalyse von Viktor E. Frankl. Fürstenfeldbruck: Süddeutsches Institut für Logotherapie und Existenzanalyse 2017, zweite, erweiterte Auflage, S. 227-236.)

Die 10 Gebote aus logotherapeutischer Sicht

Die logotherapeutische »Übersetzung« der Zehn Gebote lautet:

  1. Gebot: Du sollst den Bezug zur Transzendenz nicht verlieren.
  2. Gebot: Du sollst dir deine Empfänglichkeit für Werte erhalten.
  3. Gebot: Du sollst zeitweise innehalten zur Zwiesprache mit deinem Gewissen.
  4. Gebot: Du sollst deinen Eltern die Fehler, die sie an dir begangen haben, verzeihen.
  5. Gebot: Du sollst die Sinnhaftigkeit des Lebens bedingungslos bejahen.
  6. Gebot: Du sollst die Lust als Nebenwirkung eines Aktes der Liebe geschehen lassen.
  7. Gebot: Du sollst nur an dich und auf dich nehmen, was für dich gemeint ist.
  8. Gebot: Du sollst das zwischenmenschliche Leid in der Welt nicht vermehren.
  9. Gebot: Du sollst die Zusammengehörigkeit der Familie achten und bewahren.
  10. Gebot: Du sollst nicht ein Haben intendieren, sondern ein Sein.

(In: E. Lukas, Spirituelle Psychologie, München: Kösel Verlag 1998, S. 44f.)

Bekanntlich wächst der Mensch mit seinen Aufgaben. Er wächst jedoch nicht nur mit ihnen, er schrumpft auch mit dem Verlust von Aufgaben, weshalb es wichtig und notwendig ist, sich in jedem Lebensalter Aufgaben zu setzen, die sowohl zu den jeweiligen Umständen als auch zu den eigenen Kräften passen. Wobei ich absichtlich sage: sie sich setzen, und nicht, dass sie gesetzt werden müssten. (…) In der Kindheit wird uns der Sinn des gegenwärtigen Augenblicks von den Eltern und Lehrern verdeutlicht. (…) In der Erwachsenenzeit macht uns niemand mehr in ähnlicher Weise auf den Sinn des gegenwärtigen Augenblicks aufmerksam (E. Lukas, Auf den Stufen des Lebens. Meine bewegendsten Fallbeispiele aus der Seelenheilkunde nach Viktor E. Frankl, Gütersloh: Quell Verlag 2001, 134).

Man kann nichts – rein gar nichts! – tun, um glücklich zu werden. Je verkrampfter die Absicht, desto schlechter das Ergebnis. Was man hingegen tun kann, ist, aus echten Motiven heraus sinnvoll zu leben und sinnvoll zu handeln, und sich vom Glück überraschen zu lassen. Das Gleiche gilt für jegliches Beziehungsglück. Man kann nichts – rein gar nichts! – tun, um es für sich zu erhaschen. Aber man kann sich feinfühlig, großzügig, tolerant, aufmerksam, unaufdringlich und respektvoll seinen Mitmenschen zuwenden und solcherart gegenseitig wachsender Zuneigung Raum geben. – Wer geliebt werden will, muss ›liebens-würdig‹ sein und sich dementsprechend verhalten. Er muss eine Ausstrahlung haben, die der Liebe den Weg ebnet (E. Lukas, Familienglück, München: Kösel Verlag 2001, S. 19, 17).

 

Zitate zur Logotherapie

Nur im Handeln lassen sich die Lebensfragen wahrhaft beantworten – ihre Beantwortung erfolgt in der Verantwortung je unseres Daseins. Ja, unser ist das Dasein überhaupt nur, soweit es verantwortetes Dasein ist.

Wir sind die Befragten! Wir sind die, die da zu antworten haben, Antwort zu geben haben auf die ständige, stündliche Frage des Lebens, auf die »Lebensfragen«.

Nicht nur von Stunde zu Stunde wechselt die Frage, die das Leben an uns stellt – gemäß der Einmaligkeit jeder Situation –, sondern sie wechselt auch von Mensch zu Mensch, entsprechend der Einzigartigkeit jeder Person.

All unser Sein ist ein Antworten – ein Ver-Antworten des Lebens.

Es kommt nie und nimmer darauf an, was wir vom Leben zu erwarten haben, vielmehr lediglich darauf: was das Leben von uns erwartet.

Eigentlich dürfte man sich nicht fragen, was erwarte ich mir vom Leben, sondern vielmehr: Wer oder was wartet auf mich – ein Mensch oder ein Werk, eine Person oder eine Sache? Und: Wer erwartet etwas von mir? … Insofern, als wir auf die Tatsachen des Lebens erst zu antworten haben, stehen wir stets vor unvollendeten Tatsachen. – Ich bin davon überzeugt, dass eine positive Sinnorientierung ein Mittel der Heilung ist.

Ich glaube, dass der Mensch eines gewissen, eines gesunden, eines dosierten Maßes von Spannung bedarf. Ich nenne sie Noodynamik: das ist das polare Spannungsfeld, das sich zwischen dem Menschen und dem seiner Erfüllung durch ihn harrenden Sinn auftut, unaufhebbar und unabdingbar.

Sinnorientierung ist das Ausgerichtet- und Hingeordnetsein eines Menschen auf eine Welt des Sinnes und der Werte.

(Viktor Frankl, Ärztliche Seelsorge, Deuticke 2005, S. 20 – 22).

Manches Problem kann allein schon dadurch gemildert werden, dass der Blick des Patienten auf den ihm offenstehenden Freiraum zentriert wird, wo er noch Möglichkeiten hat, mit seinem Schicksal fertig zu werden. (E. Lukas)

Individuelle Sinnmöglichkeiten zu beleuchten ist eine Verpflichtung des Beraters. Es besteht eine direkte Verbindung zwischen der mentalen Gesundheit eines Menschen und der Wertfülle, die er seinem Leben zusprechen kann. (E. Lukas)

Der moderne Mensch ist jederzeit geneigt, gegen ein Schicksal zu revoltieren, aber er hat es verlernt, ein Schicksal anzunehmen. Zu ersterem hat er den Mut; zu letzterem fehlt ihm die Demut. (E. Lukas)

Humor, autonomes Handeln und Güte im Herzen sind ein gutes Dreiergespann, um Neurosen aller Art zu bekämpfen und das Leben zu meistern. (E. Lukas)

 

Literaturliste

Literaturempfehlungen für alle Interessierten und unsere Studierenden begleitend zur Ausbildung finden Sie in der LITERATURLISTE .

Aufsätze in der Fachzeitschrift „Existenz und Logos“ (in Auswahl)

Die Fachzeitschrift ist das offizielle Organ der DGLE (Deutsche Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, siehe: www.logotherapie-gesellschaft.de).

Übersicht über Artikel von Ärzten, Psychologen und Logotherapeuten zu psychotherapeutischen Themen

Dr. med. Wolfgang Bühling

  • Freud und die Folgen – eine kritische Würdigung zu seinem Geburtsjahr vor 150 Jahren,
    in: Existenz und Logos, Heft 13/2006, S. 6 – 11.

Dr. med. Renate Deckart

  • Die geistige Dimension in der Therapie, in: Existenz und Logos,
    Sonderdruck aus Heft 1/2001.
  • Ja zum Leben! Ja zum Leiden?
    In: Existenz und Logos, Heft 2/2005, S. 83 – 94.
  • Versöhnung mit dem Alter – Versöhnung mit dem Leben,
    in: Existenz und Logos, Heft 17/2009, S. 35 – 48.

Dr. med. Heinz Gall (ein wichtiger Autor, auch Arzt und Logotherapeut)

  • Logotherapeutische Praxis mit der Existenzanalyse differenter psychosomatischer Krankheitseinheiten,
    in: Existenz und Logos, Heft 1/2000, S. 143 – 159.
  • Persönliche Erfahrungen mit Logotherapie und Existenzanalyse in der praktischen ärztlichen Psychotherapie,
    in: Existenz und Logos, Heft 1/2001, S. 30 – 42.
  • Das Problem um Leben und Tod in der Angst. Zu einem wesentlichen Behandlungsauftrag in der ärztlichen Praxis,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2001, S. 216– 229.
  • Zur Spanne zwischen Ja und Nein,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2005, S. 73 – 82.

Dr. phil. Erich Kasten

  • Hirnprozesse bei realen und irrealen Wahrnehmungen,
    in: Existenz und Logos, Heft 1/2003, S. 13 – 31.

Simone Klein

  • Ein anderes Wort für Distanzlosigkeit ist Nähe. Ein Blick in meine Arbeit als logotherapeutische Fachkraft in der Wiener Psychiatrie,
    in: Existenz und Logos, Heft 1/2001, S. 64 – 70.

Dr. med. Wolfgang Küster

  • Das „Wozu zum Leben“ aus der Sicht der klinisch-genetischen Sprechstunde,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2002, S. 117 – 129.

Dr. phil. Alexander Noyon

  • Die Betrachtung von „Persönlichkeitsstörungen“ aus existenzanalytischer Sicht,
    in: Existenz und Logos, Heft 1/2001, S. 97 – 116.
  • Der Umgang mit Suizidalität,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2002, S. 207 – 216.

Ulrich Oechsle

  • Wozu uns Krisen herausfordern und was wir aus ihnen lernen können,
    in: Existenz und Logos, Heft 19/2011, S. 18 – 31.

Dr. med. Manfred Pohlen:

  • Zur Würde des Menschen in der Psychotherapie. Von korrigierender kognitiver Erfahrung als Mittel der Selbstbemächtigung des Subjekts,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2003, S. 40 – 69.

Dr. phil. Christoph Riedel

  • „Ich will selbst bestimmen, wozu ich lebe“ – Eine existenzanalytische Begleitung nach Paranoider Schizophrenie (ICD F 20.0),
    in: Existenz und Logos, Heft 1/2001, S. 141 – 155.
  • Aus wertvollen Ressourcen das Leben meistern. Die Methodik der existenziellen Bilanz und der noetiven Dissonanz nach E. Lukas in der Begleitung nach Psychosen,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2002, S. 63 – 73.
  • „Ich kann meinen Mann lieben. Nicht das Männliche …“. Logotherapie nach sexuellem Missbrauch,
    in: Existenz und Logos, Heft 1/2004, S. 138 – 156.
  • Sinnfindung wirkt sich aus, auch auf den Therapeuten. Übertragung und Gegenübertragung in der wertschätzenden Begegnung,
    in: Existenz und Logos, Heft 13/2006, S. 22 – 35.

Dr. med. Jens-Ulrich Rüffer

  • Die Bedeutung der Logotherapie in der Betreuung onkologischer Patienten mit palliativer oder curativer Zielsetzung,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2000, S. 48 – 57.

Dr. theol. Corinna Schmohl

  • Zur Bedeutung der vertieften Auseinandersetzung mit Sinnfragen bei onkologischen Palliativpatienten. Eine Einführung,
    in: Existenz und Logos, Heft 23/2015, S. 5 – 27.

Dr. med. Birgit Meyer-Schwickerath et alii

  • Begleitung onkologischer Patienten in Klinik und Praxis,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2005, S. 193 – 197.

Dr. Peter Suchla

  • Neurowissenschaften und Logotherapie. Wie die neuere Hirnforschung die psychotherapeutische Arbeit in der Gestaltung des Alltags bereichert.
    in: Existenz und Logos, Heft 25/2017 S. 27 – 61.

Dr. med. Ursula Tirier und Christian Tirier:

  • Den letzten Weg ein Stück gemeinsam gehen. Medizinische und psychotherapeutische Betreuung onkologischer Patienten in der Endphase ihres Lebens,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2001, S. 211– 215.

Dr. med. Ursula Tirier

  • Die Bedeutung der Logotherapie in der Behandlung von Angststörungen,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2005, S. 95 – 104.

Dr. med. Martin Weber

  • Zur Schmerztherapie am Ende des Lebens. Möglichkeiten und Grenzen des ärztlichen Umgangs mit Tumorschmerzen,
    in: Existenz und Logos, Heft 2/2002, S. 67 – 78.

Florian Wöss

  • Sinnfindung an der Grenze. Sterbebegleitung im Geist der Logotherapie,
    in: Existenz und Logos, Heft 18/2010, S. 48 – 53.

Dr. phil. Otto Zsok:

  • Das geistig „Unbewusste“ oder das geistig „Unterbewusste“? Kritischer Versuch, das Gemeinte adäquat auszudrücken,
    in: Existenz und Logos, Heft 17/2009, S. 49 – 73.
  • Biologismus und Rassenwahn in Deutschland in den Jahren 1859 – 1939 im Licht der Logotherapie und Existenzanalyse Viktor E. Frankls,
    in: Existenz und Logos, Heft 20/2012, S. 38 – 63.
  • Kriegskinder und Kriegsenkel. Therapeutische Anregungen für einen das Leben öffnenden Umgang mit ihren Problemen,
    in: Existenz und Logos, Heft 21/2013, S. 30 – 58.

Zum Archiv der Zeitschrift Existenz und Logos gelangen Sie hier: Fachjournal DGLE

Diplomarbeiten, Dissertationen mit logotherapeutischem Bezug

Seit den Anfängen des Instituts sammeln wir Diplomarbeiten und Dissertationen mit logotherapeutischen Inhalten. Nun haben wir Titel und Erscheinungsjahr für alle Interessierten elektronisch archiviert.

Den Zugang zum Archiv finden Sie hier: Zotero Login

Benutzername und Passwort können Sie bei Interesse per E-Mail im Institut anfordern: ed.eiparehtogol@eciffo

Die Arbeiten können bei uns im Institut eingesehen werden. Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen Termin!

YouTube Videos zu logotherapeutischen Themen

Videos von und mit Dr. Otto Zsok finden Sie auf unserem YouTube Kanal – wir freuen uns, wenn Sie uns abonnieren!

Bücher

Folgende Veröffentlichungen von Dr. Otto Zsok und anderen Autoren können Sie auf Rechnung über unser Institut beziehen. Buchbestellungen geben Sie bitte per E-Mail an ed.eiparehtogol@eciffo auf. Wir versenden die Bücher so schnell wie möglich.

Karlheinz Biller
Maria de Lourdes Stiegeler

Wörterbuch der Logotherapie und Existenzanalyse von Viktor E. Frankl
Sachbegriffe, Metaphern, Fremdwörter

3. ergänzte Auflage; Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2020
974 Seiten; Hardcover; 79,80 EUR
ISBN 978-3-948637-02-6

 

Wendelin Teichmann

Ein Weg aus der Sackgasse oder Totaliter Aliter
(Versuch einer alternativen Geistesgeschichte in Beispielen als Zeitkritik)

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2021
516 Seiten; Hardcover; 29,80 EUR

ISBN 978-3948-637-05-7

 

Otto Zsok

Europas Aufstieg hat seinen »Preis« 

Ein philosophischer Europa-Roman (1901 – 2021).
Kurzbeschreibung

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2021
342 Seiten; Softcover; 20,00 EUR
ISBN 978-3-948-637-07-1

 

Otto Zsok

Menschenbilder der Psychotherapie und Psychologie im 20. Jahrhundert
Sigmund Freud – Alfred Adler – Carl Gustav Jung – Abraham Maslow –
Gordon Allport – Viktor Frankl

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2020
206 Seiten; Softcover; 15,00 EUR
ISBN 978-3-948-637-03-3

 

Otto Zsok

Psychiatrie – eine reformbedürftige Wissenschaft?

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2020
106 Seiten; Softcover; 10,00 EUR

ISBN 978-3-948-637-01-9

 

Otto Zsok

Das kleine Büchlein von der Heilenden Lebensbilanz –
Das Ringen um den Sinn des Ganzen

Begleitete Biografiearbeit für Menschen in den mittleren und höheren Jahren
Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2020
68 Seiten; Softcover; 5,00 EUR
ISBN 978-3-948-637-04-0

 

Otto Zsok

Sinnfunken in meinem Leben – Wie schreibt man eine heilende Lebensbilanz?
Étincelles de sens dans ma vie – Comment écrire un bilan de vie thérapeutique?
Biografiearbeit auf der Basis der Logotherapie und Existenzanalyse; zweisprachige Ausgabe

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2019
86 Seiten; Softcover; 10,00 EUR
ISBN 978-3-943-379-10-5

 

Otto Zsok

Den Ausgleich suchen, der den Frieden bewahrt
Variationen um den Sinn für mich und den Sinn für uns

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2018
124 Seiten; Softcover; 10,00 EUR

ISBN 978-3-943-379-08-2

 

Otto Zsok (Hrsg.)

Kriegserbe in der Seele – Sinnzentrierte Perspektiven
für Nachkommen der Kriegsgeneration
Fachtagung am 8. Juli 2017 in München

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2018
100 Seiten; Softcover; 10,00 EUR
ISBN 978-3-943-379-07-5

 

Otto Zsok

Europa steht vor seinem Aufstieg – doch der »Preis« muss bezahlt werden
Ein Essay in drei Schritten

Edition: Logos und Ethos – Stiftung für Logotherapie und Existenzanalyse 2016
48 Seiten; Broschiert; 5,00 EUR

ISBN 978-3-943379-04-4

 

Otto Zsok

Anerkennung
Die unterschätzte Kraft für eine positive Lebensbewältigung

St. Ottilien: EOS Verlag 2016
132 Seiten; Softcover; 14,95 EUR

ISBN 978-3-8306-7777-2

 

Otto Zsok

Der weiter wirkende Wille zum Sinn
Eine kurze Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Logotherapie
und Existenzanalyse (1982 – 2015)
Rezension von Univ.-Prof. Dr. Wolfram Kurz
Psychosozial Verlag 2016
294 Seiten; Softcover; 19,95 EUR

ISBN 978-3-8379-2584-5

Otto Zsok

Vertrauen kontra Angst. Vier Grundformen der Angst und deren Überwindung:
Eine sinnorientierte Hilfestellung im Geiste der Logotherapie nach Viktor E. Frankl

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie, Budapest: Tarsoly Verlag 2013
(Dieser Titel kann nur im Institut bestellt werden)
168 Seiten; Hardcover; 14,95 EUR

ISBN 3-00-017860-0


Otto Zsok

Ein logotherapeutisches Quartett. Viktor Frankl und vier seiner Schüler:
Uwe Böschemeyer, Walter Böckmann, Elisabeth Lukas und Wolfram K. Kurz

Edition: Logos und Ethos 2013
262 Seiten; Softcover; 16,95 EUR

ISBN 978-3-943379-01-3

 

Otto Zsok (Hrsg.)

»Du kannst dem Sinn nicht ausweichen«
Existenz als Herausforderung für den Einzelnen und für die Gesellschaft
Vorträge und Seminare zum 25-jährigen Bestehen des Süddeutschen Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2011
166 Seiten; Softcover; 10,00 EUR
ISBN 978-3-943-379-00-6

 

Otto Zsok

Sinnseelsorge. Ein Leitfaden für die Praxis
(zusammen mit Stephan Neufanger);

EOS Verlag 2009
252 Seiten; Softcover; 19,80 EUR

ISBN 978-3-8306-7397-2

 

Otto Zsok

Vom Sinn und Glück des Alters

St. Ottilien: EOS Verlag 2007
222 Seiten; Hardcover; 14,95 EUR

ISBN 978-3-8306-7284-5

 

 

Otto Zsok

Thomas von Aquin: Liebe und Hass. Wege der mittelalterlichen Weisheit
(zusammen mit Rita Briese),

St. Ottilien: EOS Verlag 2007
118 Seiten; Hardcover; 10,00 EUR

ISBN 978-3-8306-7310-1

 

Otto Zsok

Vom Sinn und Unsinn des individuellen Leidens.
Lebenspraktische Hilfen in logotherapeutischer und spiritueller Sicht

Edition: Süddeutsches Institut für Logotherapie 2006
(Dieser Titel kann nur im Institut bestellt werden.)
140 Seiten; Hardcover; 14,95 EUR
ISBN 3-00-006614-4

 

Otto Zsok

Der Arztphilosoph Viktor Frankl. Ein geistiges Profil

St. Ottilien: EOS Verlag 2005
268 Seiten; Hardcover; 25,00 EUR

ISBN 3-8306-7148-2

 

 

Otto Zsok (Hrsg.)

Logotherapie in Aktion. Praxisfelder und Wirkungsweisen

München: Kösel Verlag 2002
318 Seiten; Softcover; 19,95 EUR

ISBN 3-466-36611-9

 

 

Otto Zsok

Der religiöse Urquell dargestellt im Lichte des geistigen Lehrwerks von
Joseph Anton Schneiderfranken Bô Yin Râ (1876–1943)

St. Ottilien: EOS Verlag 2001
248 Seiten; Hardcover; 24,80 EUR

ISBN 3-8306-7073-7

 

Otto Zsok und Rita Briese (Hrsg.)

Das Rätsel, das aus Kinderaugen fragt
Die Lehre vom Geistes-Menschen nach Texten von Viktor Frankl und Bô Yin Râ

München: Profil Verlag 2000 (im Institut erhältlich)
88 Seiten; Hardcover; 15,00 EUR

ISBN 3-89019-486-9

Hier finden Sie alle Bücher auch zum Download: Bücherliste

Leseprobe EIN LOGOTHERAPEUTISCHES QUARTETT. V: Interview mit Professor Dr. Wolfram K. Kurz, Tübingen

Die Abschrift eines langen Gesprächs zwischen Univ.-Prof. Dr. theol. Wolfram K. Kurz, (Jg. 1943), Leiter des Logotherapie-Institutes in Tübingen, und Dr. phil. Otto
Zsok, (Jg. 1957), Leiter des Logotherapie-Instituts in Fürstenfeldbruck, wurde im Buch „EIN LOGOTHERAPEUTISCHES QUARTETT. V“ von Dr. Otto Zsok veröffentlicht. Lesen Sie hier den Text: Gespräch Kurz – Zsok Juni 2007

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